Gerätewagen Sanität

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Gerätewagen Sanität
GW-SAN.jpg

GW-SAN der SEG, Quelle:https://www.facebook.com/3-Einsatzzug-HM-HO-531935110283298

Implementiert


Im Spiel

Das Fahrzeug kann auf einer SEG-Wache für 10.000 Credits (25 Coins) gekauft werden, sobald diese den Ausbau "Sanitätsdienst" erhalten hat. Es fasst maximal 6 Personen. Jede auf diesem Fahrzeug eingesetzte Person muss den Lehrgang "GW-San" besitzen. Dieser Lehrgang dauert 3 Tage auf der Rettungsschule.

Es ist eines der wenigen Fahrzeuge im Leitstellenspiel, dass nur mit voller Besatzung (6 Personen mit GW-San-Lehrgang) ausrücken kann!

Einsätze

Im Moment wird der GW-San ausschließlich bei geplanten Einsätzen benötigt. Diese sind:

  • 1x Volkslauf (100%)
  • 1x Dorf/Stadtfest (100%)

Besonderheit: Der GW-San hat eine Besonderheit. So kann er bei allen Einsätzen mit Verletzten diese (vor-)behandeln:

  • Der GW-San übernimmt 5 Patienten gleichzeitig
  • Patienten, die leicht verletzt sind (also kein Notarzt benötigen) und nicht transportiert werden müssen, können vom GW-San zu 100% behandelt werden.
  • Patienten, die leicht verletzt sind (also kein Notarzt benötigen), aber transportiert werden müssen, werden vom GW-San zu 90% bearbeitet. Die restlichen 10% und der Transport muss mit einem RTW oder einem KTW Typ B durchgeführt werden.
  • Patienten, die schwer verletzt sind (also ein Notarzt benötigen) und transportiert werden müssen, werden ebenfalls vom GW-San zu 90% abgearbeitet. Die restlichen 10% muss mit einen NAW oder in Kombination mit RTW/KTW Typ B und NEF/RTH durchgeführt und abtransportiert werden.

Der GW-San ersetzt jedoch nicht den KdoW OrgL oder den KdoW LNA.

Was kaufe ich da eigentlich? (Realinformationen)

Der Gerätewagen-Sanität (kurz: GW-San) ist ein Gerätewagen des Katastrophenschutzes verschiedener Hilfsorganisationen. Inoffizielle Bezeichnungen können auch GW-Rett (Gerätewagen Rettung), GW-MANV (Gerätewagen Massenanfall von Verletzten), GW-Sanitätsdienst oder GW-RD (Gerätewagen Rettungsdienst) sein. Er ist in der Schnelleinsatzgruppe Behandlung (SEG Beh) angeordnet. Teilweise wird diese auch SEG Sanitätsdienst genannt.

Seine Funktion ist der Aufbau und Betreiben eines Behandlungsplatzes. Dazu wird ein, teilweise auch mehrere Zelte aufgebaut. Diese werden dann mit Tragen bestückt und mit med. Material ausgestattet. Die Besatzung ist i.d.R. 1 Gruppenführer und 5 Helfer, insgesamt also 6. Weitere Helfer werden ggf. durch andere Fahrzeuge des Katastrophenschutz zur Einsatzstelle gebracht.

Es gibt noch keine bundeseinheitliche Norm, jedoch wurde vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ein Typenblatt erstellt, welches den Aufbau und Ausstattung eines GW-San beschreibt. Zudem wurde von den einzelnen Ländern Baurichtlinien eingeführt. Das Ergebnis: Es gibt ländereinheitliche Modelle, die sich aber von Bundesland zu Bundesland unterscheiden können. Gut sichtbar wird dies durch die Zusatzbezeichnungen "GW-San 25" und "GW-San 50". Die angestellte Zahl beschreibt die Anzahl der Patienten, die mit dem Material des GW-San behandelt werden können. So kann ein GW-San 25 also 25 Patienten versorgen, ein GW-San 50 das doppelte.

Eine quantitative Auflistung der Ausstattung ist daher nicht möglich. Jedoch besitzt der GW-San in der Regel:

  • Zelt und Zubehör
  • Stromerzeuger und Lüfter für Zelt
  • Leuchtmittel
  • Heizeinrichtung
  • Basiswerkzeug
  • Klapptragen
  • Notfallrucksäcke (Kinder und Erwachsene)
  • dementsprechend große med. Ausstattung wie Sauerstoff, Spineboards, Defibrillatoren, Beatmungsgeräte
  • Zusatzmaterial in Modulen ("Behandlungskisten") verstaut

Auch der GW-San wird bei Standorten mit Wechselladerfahrzeug häufig durch den Abrollbehälter "AB-MANV" ersetzt. Dies ist jedoch nur vereinzelt der Fall, da die meisten Katastrophenschutzorganisationen kein Wechselladerfahrzeug besitzen.

Durch die durchschnittliche Helferverfügbarkeit von ca. 30% sind grob 30-40 ehrenamtliche Helfer dem Fahrzeug zugeordnet.

Reale Einsatzbereiche

Das primäre Einsatzgebiet des GW-San ist der Massenanfall von Verletzten (MANV). Da dieser jedoch relativ selten auftritt, wird es häufig für größere Sanitätsdienste zum Aufbau und Betreiben eines Behandlungsplatzes genutzt. Zudem ist er durch die eingeführte "Medical Task Force" (MTF) des Bundes in einen Verbund von Katastrophenschutzfahrzeugen angeordnet.

Sanitätsdienst
Bei Sanitätsdiensten wird ab entsprechender Größe ein Behandlungsplatz vorgeschrieben. Dies sind geplante Einsätze. Hierfür wird das Material des GW-San genutzt. Dieser Behandlungsplatz dient als Basis. Neben seiner eigentlichen Funktion findet dort meist auch die Organisation, das Aussenden von Fußstreifen etc. statt.

MANV
Bei einem Massenanfall von Verletzten wird der GW-San als Einheit der Schnelleinsatzgruppe (SEG-Beh) hinzugezogen. Dabei wird vom Organisatorischen Leiter Rettungsdienst (OrgL RD) die Platzierung nahe der Einsatzstelle im sicheren Bereich bestimmt. Die Verletzten werden von Tragetrupps nach Sichtung durch den Leitenden Notarzt (oder einem deligierten Notarzt) in dem Behandlungplatz zugeführt und erstversorgt. Von dort aus wird auf der Rückseite des Behandlungsplatzes der Abtransport nach Priorität koordiniert.

Medical Task Force
Besonderheit ist die Medical Task Force (MTF). Diese wurde 2007 vom Bund beschlossen. Neben dem MANV gibt es eine höhere Kategorie, der ÜMANV. Dieser beschreibt einen so massiven Anteil an Verletzten oder Betroffenen, der von einer Region nicht mehr alleine versorgt werden kann. Daraufhin wird überortliche Hilfe zur Verfügung gestellt (Ü-MANV = Massenanfall von Verletzten/Betroffenen mit überortlicher Unterstützung). Beispiele hierfür wären die Loveparade 2010 oder das Hochwasser 2002.

Die Medical Task Force ist dabei ein Verbund verschiedener Katastrophenschutzeinheiten im jeweiligen Bundesland. Die Strukturen und Anzahl der Einheiten wurde dabei für jedes Bundesland festgelegt. Hierbei werden u.a. 7-8 GW-San aus den umliegenden Gebiet zusammengeschlossen und bilden mit anderen Fahrzeugen eine Medical Task Force. Insgesamt sind dies 21 Fahrzeuge. Weitere Informationen hierzu findet man auf [1] (Wikipedia) oder [2] (Webside des Bundesministerium).



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